Wiedersehen mit Knoll

Wiedersehen mit Knoll

Spiel auf vertrautem Terrain: Sascha Knoll zählte früher zu den Stützen des TuSpo Grebenstein. Am Samstag kommt er mit seinem jetzigen Klub, der SG Calden/Meimbressen zum Derby ins Sauertal. Foto: zhj

Gruppenliga: Ex-Grebensteiner kommt am Samstag mit Calden/M. ins Sauertal

Grebenstein. Endlich mal wieder ein richtiges Derby im Grebensteiner Sauertalstadion. In der Fußball-Gruppenliga stehen sich am Samstag (15.30 Uhr) der TuSpo Grebenstein und die SG Calden/Meimbressen gegenüber.

Während der TuSpo in Balhorn nach einem 0:2-Rückstand mit dem Punktgewinn seine Serie von ungeschlagenen Partien jahresübergreifend auf acht Spiele ausbaute, muss die Lindemann-Elf erst einmal die Wunden der 0:4-Pleite gegen Wolfsanger lecken. So unterschiedlich stellte sich nämlich die Situation in beiden Lagern zum Jahresstart dar.

Auch in der Tabelle gibt es einen größeren Unterschied, als es das torlose Remis zwischen beiden zu Saisonbeginn erahnen ließ. Die Sauertaler stehen auf Platz drei und die SG muss als Tabellenzwölfter auf die Mannschaften hinter ihr achten. Das formulierte Caldens Trainer Wolfgang Lindemann, der auch schon Co-Trainer in Grebenstein war vor der Partie in seinem Heimatort auch deutlich, er sieht seine Elf in der Außenseiterrolle. Trotzdem hofft er auf eine interessante Partie.

Genau wie Sascha Knoll, der nach vielen Jahren wieder mal bei seinem Ex-Klub in Grebenstein aufläuft und sich auf ein Wiedersehen mit seinem Förderer Karl-Heinz Wolf, der wie Knoll aus Oberelsungen kommt, freut.

Knoll erwartet einen taktisch disziplinierten Gegner, das zeigten die wenigen Gegentore, nur 19 in 17 Spielen an, meint Knoll. Seine SG hätte wesentlich mehr Potenzial, als sie gegen Wolfsanger zeigte.

Der 32-jährige ist mittlerweile der Routinier bei den verjüngten Vereinigten. Auf das Spiel in Grebenstein will er seine jüngeren Spieler einschwören. „In so eine Partie geht man mit Vorfreude und wenn jeder mehr als 100 Prozent gibt, ist da auch was möglich“, meint „Knolli“ abschließend. Mit etwas zählbarem rechnet aber auch Grebensteins neunfacher Torschütze Marcel Szecsenyi fest. Der 22-jährige kam aus Espenau zum TuSpo und spielte vorher in der Jugend des OSC Vellmar und KSV Baunatal. Trotzdem glaubt er an erheblichen Widerstand: „Für die Caldener ist das doch wie ein Pokalspiel, die werden sich mächtig reinhängen.“

Der Ex-Espenauer hofft, dass für den verletzten Durward wieder Frey neben ihm im Angriff agiert. „Als einzige Spitze ist es nämlich ganz schön schwer in der Liga“, ergänzte Szecsenyi. (zyh)

Quelle: HNA.de

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