Grebenstein. Da aufhören, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, wollen die Fußballer des Gruppenligisten TuSpo Grebenstein, wenn sie am Sonntag (15 Uhr) im Nordstadtstadion beim SV Türkgücü Kassel antreten werden. Auch wenn der Spielausfal gegen Dörnberg nach den zuvor erfolgreichen Spielen gegen Wattenbach und bei Vellmar II ärgerlich war, gibt sich TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj zuversichtlich: „Wir wollen bei Türkgücü an die letzten beiden guten Spiele anknüpfen und drei Punkte mitnehmen.“
Dass diese Aufgabe beim Tabellenvorletzten alles andere als einfach wird, ist ihm dabei bewusst: „Türkgücü hat etwas unglücklich gespielt und ist besser als sein Tabellenplatz.“ Den Kunstrasenplatz sieht Mazrekaj dabei nicht als Nachteil: „Wir haben eine spielstarke Mannschaft, die darauf schon gute Spiele absolviert hat.“ Das 1:1-Remis der Nordstädter, die in der Vorsaison noch im sicheren Tabellenmittelfeld platziert waren, am vergangenen Spieltag bei Calden/Meimbressen dürfte noch einmal eine Warnung sein.
Neben vielen sehr erfahrenen Spielern hat Türkgücü noch mehrere sehr junge Spieler im Kader. Zu den ganz erfahrenen Spielern gehört der frühere TuSpo-Angreifer Mehmet Gül, der auch noch Co-Trainer ist. Ein Wiedersehen wird es auch mit dem in den neunziger Jahren für den TuSpo spielenden Yüksel Bek geben, der mittlerweile dem Vorstand des SV angehört. Ein Vorteil der unfreiwilligen Grebensteiner Spielpause ist, dass neben dem sich langsam wieder im Kommen befindenden Angreifer Leon Ungewickel die ebenfalls lange verletzten Marcel Szecsenyi und Max Schäfer wieder ins Training zurückgekehrt sind und womöglich wieder für einen Kurzeinsatz in Frage kommen. (zmw)






































