TuSpo macht halbes Dutzend voll

Grebenstein. Richtig viele Tore gab es im letzten Vorrundenspiel des Fußball-Gruppenligisten TuSpo Grebenstein, der gegen das Schlusslicht TSV Elbenberg zu einem leichten 6:0-Erfolg kam.

Während der TuSpo seinen höchsten Saisonsieg feierte, hat der Neuling mit ganzen drei Punkten schon zur Halbzeit den Anschluss verloren. „Mit unseren zwei Toren vor der Pause haben wir schon früh alles klargemacht. Bei sechs Toren gibt es auch nichts auszusetzen“, zog TuSpo-Trainer Karl-Heinz Wolf ein zufriedenes Fazit einer einseitigen Begegnung. Sein Kollege Jens Alter zeigte sich dagegen mit der Einstellung einiger seiner Spieler unzufrieden: „Wir haben zu wenig Gegenwehr gezeigt. Einige Spieler scheinen sich mit dem Abstieg schon abgefunden zu haben.“

Dass es für die Gastgeber gegen den Tabellenletzten zu einer einseitigen Angelegenheit werden würde, dafür trugen die Gäste schon in der dritten Minute bei, als ihnen nach einer Ecke von Manuel Frey ein Eigentor unterlief. Danach entwickelte sich ein Spiel mit vielen Torszenen. Für die Grebensteiner hatten Jan Purkert, Frey, Oliver Scherer, Tobias Möller und erneut Scherer weitere Torchancen (13., 27., 34., 35.). Die größte Gelegenheit hatte dabei Hannes Drube, der nach einem Pass von Steffen Lüdicke aus 16 Metern nur den Innenpfosten traf (28.).

Elbenberg hatte aber auch seine Möglichkeiten. So scheiterte Angreifer Timo Reuter im Strafraum am TuSpo-Torhüter Patrick Dürrbaum und setzte einen Volleyschuss aus etwa 30 Metern knapp über das Tor (14., 16.). Dennis Schubert hätte sogar für den Ausgleich sorgen müssen, als er plötzlich im Strafraum frei zum Schuss kam, aber Dürrbaum den Ball zur Ecke abwehren konnte (27.).

Dass es für die Gastgeber schon vor der Pause nicht mehr zu einer Zitterpartie werden würde, dafür sorgte ihr Angreifer Marcel Szecsenyi, bei dem endgültig der Knoten geplatzt zu sein scheint. Zunächst setzte sich Szecsenyi auf der linken Strafraumseite auch gegen TSV-Torhüter Denis Brede durch und traf aus spitzem Winkel zum 2:0 (36.). Noch schöner war sein Treffer sechs Minuten später, als er mit einem sehenswerten Linksschuss vom linken Strafraumeck zum 3:0 flach ins lange Eck traf.

Nicht mehr ganz so viele Torszenen gab es in der zweiten Hälfte zu sehen. Die Gastgeber zeigten sich allerdings gegenüber früheren Spielen treffsicher und konnten so noch das halbe Dutzend vollmachen. Wirklich sehenswert herausgespielt war der vierte Treffer, als nach einem Freistoß und einer Kopfballvorlage Scherer am Fünfmeterraum gekonnt zu Drube passte, der das Leder aus einem Meter nur noch über die Linie zu drücken brauchte (58.). Nur zwei Minuten später staubte Frey zum 5:0 ab.

Für den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand sorgte erneut Szecsenyi, der nach einem Pass von Sascha Fuchs aus 14 Metern traf (89.).

Quelle: HNA.de

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