TuSpo fährt zum FC Bosporus

Ein Treffer zweier Tabellennachbarn

Grebenstein. Zum Tabellennachbarn FC Bosporus Kassel reist der TuSpo Grebenstein am Sonntag (15 Uhr) ins Kasseler Nordstadtstadion.

„Gegen diese Mannschaft bedeutete der 1:0-Erfolg in der Vorrunde den Wendepunkt zum Guten für meine Elf“, erinnert sich Grebensteins Trainer Karl-Heinz Wolf gerne an das Hinspiel. In der Tat, seitdem gab es nur noch eine Niederlage für den Verbandsligaabsteiger und nun eröffnet sich dem TuSpo auch wieder die Chance noch den zweiten Platz zu erobern, damit hätten damals Anfang Oktober wohl die wenigsten gerechnet. Der Abstand zu Sandershausen beträgt nur drei Zähler. Aber der Sonntagsgegner aus der Kasseler Nordstadt bewirbt sich auch noch um diese Position, hat genau wie die Grebensteiner 39 Punkte auf dem Konto, umso beachtlicher, weil der FC ein Neuling in der Liga ist. Vergangene Woche jedoch bekam die Elf von Trainer Tuncay Aral beim 0:5 in Vollmarshausen einen herben Dämpfer.

„Aber daran messen wir sie nicht, die Kasseler sind ein technisch versiertes Team und sie werden mit einer gewissen Portion Wut im Bauch versuchen, diese Scharte auszuwetzen“ glaubt Wolf. Für den 62-jährigen ist es wieder eine von weiteren folgenden reizvollen Aufgaben bei seiner Abschiedstournee beim TuSpo. Im Sommer sucht „Ede“ Wolf beim KSV Hessen ja nochmal eine echte Herausforderung.

„Das sind so Wahnsinnsserien, die es im Fußball gibt“, hat Wolf als Antwort darauf, dass seine Mannschaft in diesem Jahr fast immer in Rückstand gerät. Aber da gibt es keinen Vorwurf von ihm an seine Spieler: „Das macht keiner mit Vorsatz und so lange wir die Spiele, so wie letzte Woche gegen Wattenbach noch drehen, soll es mir recht sein“, meint der Fußballlehrer abschließend. (zyh)

Quelle: HNA.de

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