Grebenstein schlägt Wolfsanger mit 2:0

Marcel SzecsenyiLässt aber viele Chancen liegen

Grebenstein. Gut gespielt und mehr als verdient mit 2:0 (1:0) gewonnen. So lautet das Fazit des Spiels des Fußball-Gruppenligisten TuSpo Grebenstein gegen den TSV Wolfsanger, mit dem die Elf von Trainer Karl-Heinz Wolf ihren Aufwärtstrend fortsetzte.

Dennoch zeigte sich Wolf nach dem Spiel angesichts zahlreicher vergebener Großchancen nicht vollends zufrieden: „Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf. Wir haben uns viele Chancen schön herausgespielt, aber davon viel zu wenige genutzt.“

Dabei führte die erste Torchance gleich zur Führung, als der diesmal in der Spitze aufgebotene Manuel Frey vom rechten Flügel nach innen flankte, wo Marcel Szecsenyi aus fünf Metern zum 1:0 traf (22.).

Danach zeigte sich die Schwäche der Gastgeber: Sie spielten sich jede Menge teilweise hochkarätige Chancen heraus, konnten aber keine davon nutzen. So parierte TSV-Torhüter Marco Schneider den Kopfball von Szecsenyi (25.) und Tobias Möller setzte einen strammen Schuss von der Strafraumgrenze über das Tor (28.). Noch größer war die Gelegenheit für Frey, als er im Strafraum frei vorm Tor quer spielte, aber sein Pass nicht ankam (32.).

Wenig später lief Frey wieder auf das Tor zu und passte zu Szecsenyi, der den Ball aber aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbrachte (36.). Eine Kopfballchance von Frey vereitelte zudem Schneider (38.). Bezeichnend für das Spiel der Gäste war, dass TuSpo-Torhüter Patrick Dürrbaum nur einmal durch Oliver Scherers Kofballrückgabe geprüft wurde (35.). So gingen die Gastgeber statt einer angemessenen 3:0-Führung nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause.

Gleich nach der Pause sorgte erneut Frey für das beruhigende 2:0, als er von Scherer im Strafraum schön freigespielt wurde und Schneider überwand (49.). Die enttäuschenden Gäste hatten ihre erste Chance durch einen Distanzschuss von Matthias Dreyer, der nur knapp am Tor vorbeiging (52.).

Das Spiel bestimmte aber weiter der TuSpo, doch Trabner und Szecsenyi Hannes Drube und Jannik Harbusch vergaben, so dass trotz nur einer Gästechance in der zweiten Halbzeit fast bis zum Schluss um den Sieg gebangt werden musste.

Von Michael Wepler

Quelle: HNA.de

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