Ein verdienter Zittersieg für den TuSpo

Grebenstein gewinnt gegen Schlusslicht Rengershausen 3:1 – Belarbi, Paulus und Fried treffen für Plavcic-Elf

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In einem Gruppenligaspiel auf mäßigem Niveau gewann der TuSpo Grebenstein gegen Rengershausen mit 3:1 (2:0). Nach dem Schlusspfiff sprach Trainer Valentin Plavcic von einem hochverdienten Sieg seiner Elf. Bis er allerdings durchatmen konnte, musste er lange warten. Erst Sekunden vor dem Abpfiff gelang Steffen Fried der erlösende dritte TuSpo-Treffer.

Zuvor war Zittern angesagt. Dabei hatte Grebenstein ganz ansehnlich begonnen und hatte auch gute Torchancen. Zwischen der achten und zehnten Minute gab es drei Pfostenknaller, ehe Karim Belarbi die Hausherren in Führung schoss. Dann aber flachte die Partie ab. Der TuSpo fühlte sich zunehmend vom Schiedsrichter benachteiligt, der tatsächlich zu den lautesten Akteuren auf dem Platz zählte. „Wir haben gegen Rengershausen und den Schiedsrichter gespielt“, kommentierte Plavcic nach dem Abpfiff, und meinte damit nicht nur einen verweigerten Handelfmeter Mitte der ersten Halbzeit, sondern auch andere fragliche Entscheidungen.

Der TuSpo wirkte etwas verunsichert, der Gast hatte etwa 15 Minuten lang etwas mehr vom Spiel bis kurz vor dem Pausenpfiff. Zunächst vergab Robin Möller eine gute Chance, dann aber traf Julian Paulus zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Wechsel plätscherte die Partie vor sich hin und Leon Ungewickel hätte in der 64. Minute allein vor Gästekeeper Ibrahim Guel stehend, alles klar machen können – doch er vergab. Rengershausen war in der Offensive schwach. Bezeichnend dass es eines Fehlers von TuSpo-Torwart Niklas Lesemann bedurfte, um die Gäste ins Spiel zu bringen. Er konnte einen an und für sich harmlosen Schuss nicht festhalten – 1:2.

Von da an griff Unsicherheit in den TuSpo-Reihen um sich: Kaum gelungene Spielzüge, viele Fehlpässe, kein Spiel ohne Ball. Grebenstein war von der Rolle, aber der Gast zu schwach um dies ausnutzen zu können.

Spannend blieb es dennoch, bis Sekunden vor dem Abpfiff ein weiter Pass von Belarbi Steffen Fried Mitte der gegnerischen Hälfte fand. Der ließ seinen Gegenspieler und den Torwart aussteigen und vollendete zum umjubelten 3:1-Siegtreffer.

Text-Quelle: HNA.de

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